Ehrenamt

Versichert im Ehrenamt

Manche unter den etwa 2,8 Millionen ehrenamtlich/freiwillig aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen werden sich bestimmt schon einmal besorgt gefragt haben, was ist eigentlich wenn »Wenn ich zum Beispiel beim freiwilligen Einsatz im Naturschutz verunglücke? Oder was droht mir als ehrenamtlichem Leiter einer Jugendgruppe, wenn ein Kind verunglückt und ich dafür verantwortlich gemacht werde?

Solche Fragen können im Alltag der Freiwilligenarbeit schlagartig zum Problem werden. Nämlich immer dann, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Und zwar Schutz vor Unfällen, die den Aktiven in den Tausenden von Vereinen, Einrichtungen und Organisationen unseres Landes selbst zustoßen können. Aber auch der Haftungsschutz falls die freiwillige Arbeit dazu führt, dass Dritte in ihrer Gesundheit oder ihren Rechten verletzt werden.

Wenn sich die ehrenamtlich Tätigen privat selbst gegen Unfälle und Haftpflichtverletzungen versichern, besteht meist kein Grund zur Sorge. Auch bei allen Aktiven, die auf Grund von öffentlichen Aufgaben ehrenamtlich arbeiten, besteht ausreichender Versicherungsschutz. Schwieriger liegt der Fall aber immer dann, wenn privater oder öffentlicher Versicherungsschutz nicht greift. Deshalb hat die Landesregierung mit den VGH Versicherungen Rahmenverträge abgeschlossen, durch die die Niedersachsen in der Freizeit bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement gegen Unfälle versichert und auch einen subsidiären Haftpflichtversicherungsschutz genießen.

 

Allgemeine Informationen zum Versicherungsschutz im Ehrenamt

HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Ein bestehender privater oder institutioneller Haftpflichtversicherungsschutz ist im Schadensfall vorrangig.

 

1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger, die in wirtschaftlichen/kulturellen/sozialen Bereichen in Vereinigungen aller Art z.B.
  • in der Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit;
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz);
  • im Bereich der Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.

 

unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung in Niedersachsen ehrenamtlich tätig sind oder deren bürgerschaftliche Tätigkeit von Niedersachsen ausgeht (z.B. Aktionen im Ausland, Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten) und aus dieser Tätigkeit auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen auf Schadensersatz wegen Personen- oder Sachschäden in Anspruch genommen werden, und für die kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht.

 

2. WER IST NICHT VERSICHERT?

  • Ehrenamtlich Tätige, für die bereits Haftpflichtversicherungsschutz besteht, nämlich Inhaber
  •  Von öffentlichen Ehrenämtern (z.B. Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer);
  • von wirtschaftlichen/sozialen Ehrenämtern, die gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden (z.B. Betriebs- und Personalräte, Selbstverwaltungsorgane);
  • von sonstigen Ehrenämtern in sportlichen/kirchlichen/wirtschaftlichen/kulturellen und sozialen Bereichen, die über den Träger bereits abgesichert sind.



3. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT – IST EINE SELBSTBETEILIGUNG VEREINBART?

  • Im Falle des Personen- und/oder Sachschadens bis zu 5 Mio. Euro, 250.000 Euro für Vermögensschäden.
  • Selbstbeteiligung der/des Versicherten je Schadensfall 150 Euro.

 

4. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Der Organisator weist einzelnen Teilgruppen zu säubernde Gebiete zu. Bei der Säuberung wird eine gerade angelegte Fichtenneupflanzung zerstört. Das Forstamt erhebt Schadensersatzansprüche gegen den Organisator.
  • Die Bürgerinitiative "Spielplatz" betreibt einen Spielplatz für Kinder. Ein Kind stürzt von einer Rutsche, erleidet schwere körperliche Schäden und nimmt die Verantwortlichen der Initiative wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in Anspruch.
  • Ein Mitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag und legt irrtümlich eine Wanderroute fest, die durch unwegsames und gefährliches Gelände führt. Ein Wanderer stürzt und verletzt sich erheblich. Er verklagt das Mitglied auf Schadensersatz.


WICHTIGE HINWEISE

  • Die nichtverantwortliche ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinigungen aller Art ist über die Privathaftpflichtversicherung versichert. Das Bestehen einer solchen Versicherung bei jeder/jedem ehrenamtlich Tätigen wird vorausgesetzt.
  • Die Absicherung der Haftpflichtrisiken muss vorrangig über den Träger (z.B. eine Vereinshaftpflichtversicherung) erfolgen. Die Haftpflicht des Trägers ist über den Rahmenvertrag des Landes nicht mitgedeckt!

 

UNFALLVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Soweit für einen ehrenamtlich Tätigen anderweitig Unfallversicherungsschutz besteht, geht dieser dem hier bestehenden Versicherungsschutz vor.


1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Niedersachsen oder deren bürgerschaftliche Tätigkeiten von Niedersachsen ausgehnen (z.B. Aktionen im Ausland, die Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten), die nicht gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden, z.B.
  • in Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz),
  • sonstige freiwillig Tätige (Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.) in Vereinigungen aller Art, soweit die Tätigkeit unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung erfolgt.


2. WER IST NICHT VERSICHERT?

Personen, die gesetzlich über den jeweiligen Träger oder privat bereits unfallversichert sind. Zu dem Personenkreis zählen u.a. Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer, Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen (§ 40 SGB iV) Versichertenälteste.

 

3. WAS IST VERSICHERT

Ein Unfall bei den unter 1. beschriebenen Tätigkeiten und der direkte Weg von und zu dieser Tätigkeit.


4. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT?

  • Bei dauernden Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung bis zu 175.000 Euro;
  • im Todesfall 10.000 Euro;
  • bei Bergungskosten bis zu 5.000 Euro;
  • für Rehabilitationsbeihilfe bis zu 1.500 Euro.

 

5. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN:

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Ein Helfer entfernt Unrat vom Hochsitz, der wegen Baufälligkeit umfällt. Der Helfer erleidet schwere Verletzungen.
  • Die Bürgerinitiative "Unser Dorf soll schöner werden" trifft sich zu einer Ortsbesichtigung. Ein Mitglied der Initiative erleidet auf dem direkten Weg dorthin einen tödlichen Unfall.
  • Ein Vorstandsmitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag. Als Führer der Wanderung stürzt er im unwegsamen Gelände rücklings mit dem Kopf auf einen scharfen Felsstein und erleidet Verletzungen. Er muss per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus transportiert werden.

 

WICHTIGER HINWEIS:

Diese Auffanglösung trifft nicht ein, wenn eine private, gesetzliche oder vom Träger abgeschlossene Unfallversicherung besteht!


INFORMATIONEN ÜBER DEN ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGSSCHUTZ ERTEILEN DIE

 

VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 / 362 25 66.


Über den Versicherungsschutz informiert der Flyer

Versicherungsschutz im Ehrenamt - Mehr Sicherheit für freiwillig Engagierte

der als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit liegt:
Versicherungsschutz im Ehrenamt
(PDF, 185 KB)


VERBESSERTER UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ AUF BUNDESEBENE

Zu diesem Thema informiert die Infobroschüre
Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversichert im freiwilligen Engagement

(PDF, 703 KB)

 

INFOBROSCHÜREN ZUM THEMA UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Zum Unfallversicherungsschutz informiert die Broschüre
Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement

des Bundesarbeitsministeriums, die auf dem Freiwilligenserver zum runterladen angeboten wird.

 

 

Sicherheit im Ehrenamt

UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR BÜRGERSCHAFTLICH ENGAGIERTE

  • Die VBG weist darauf hin, dass alle abgeschlossenen Verträge zur freiwilligen Versicherung im Ehrenamt, die mit Vereinen zugunsten der ehrenamtlich Tätigen abgeschlossen wurden, Bestand haben. Die Nichtanerkennung der Verträge würde den Vereinen die Möglichkeit nehmen, für ihre Ehrenamtsträger eine Versicherung abzuschließen und würde damit das zum 1.1.2005 verabschiedete Gesetz zum Schutz der ehrenamtlich Tätigen faktisch aushebeln.
  • Das Bundesministerum für Arbeit und Soziales weist in der Broschüre Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement darauf hin, dass der einzelne Sportverein selbst einen Antrag bei der VBG stellen [kann]. Dabei ist die Anzahl der gewählten oder beauftragten Ehrenamtsträger, die von der Versicherungsmöglichkeit Gebrauch machen wollen, zu melden sowie die Funktionen (Ämter), die diese Personen innehaben. Eine namentliche Nennung der Personen ist auch hier nicht erforderlich.
  • Die VBG wird die geschlossenen Verträge auch weiterhin zu Gunsten der Versicherten anwenden und den Versicherungsschutz gewähren.
  • Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
  • Für viele ehrenamtlich Tätige besteht bereits gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Unfälle im Rahmen ihres Engagements. Für einen anderen Teil der ehrenamtlich Tätigen bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Für ehrenamtlich Tätige,
  • deren gemeinnützige Organisation,
  • deren Arbeitgeberorganisation/Gewerkschaft oder
  • deren Partei im Sinne des Parteiengesetzes
  • in unseren Zuständigkeitsbereich fällt, bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Sind die ehrenamtlich Tätigen in verschiedenen Organisationen tätig, so ist für jede Tätigkeit eine gesonderte Beitrittserklärung (mit jeweiliger Beitragsverpflichtung) erforderlich.

 

ONLINEANMELDUNG FÜR GRUPPEN- UND EINZELANTRÄGE

  • Nutzen Sie den Online-Service: Melden Sie ehrenamtlich Tätigen an. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den einzelnen ehrenamtlich Tätigen.


FREIWILLIGE VERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICH TÄTIGE

Rahmenverträge mit Verbänden

Um den einzelnen ehrenamtlich Tätigen und Vereinen die Anmeldung zu vereinfachen, biete die VBG Verbänden an, Rahmenverträge mit abzuschließen.

Haben Sie Fragen? Treten Sie direkt mit der VBG in KONTAKT.

vbg.de

 

INFORMATIONEN

 • Übersicht über den Versicherungsschutz im Ehrenamt

 • Infoflyer Ehrenamt - gemeinnützige Organisationen

 • Infoflyer Ehrenamt - Sportvereine

 • Infoflyer Ehrenamt - Religionsgemeinschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Arbeitgebervereinigungen

 • Infoflyer Ehrenamt - Gewerkschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Parteien

 • Broschüre "Informationen für Sportvereine"

 

AUSZUG AUS DEM FLYER ZUM THEMA VERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Die maximalen Leistungen wurden von 2 auf 5 Millionen Euro im Haftpflichtschutz für Ehrenamtliche und auf 250.000 Euro bei Vermögensschäden verbessert.


Gleichgeblieben sind die Leistungen bei dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung, welche bei 175.000 Euro liegen. Die Leistungen im Todesfall liegen bei 10.000 Euro. Die Bergungsleistungen blieben unverändert bei bis zu 5.000 Euro. Außerdem können bis zu 1.500 Euro als Rehabilitationsbeihilfen gewährt werden.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.

 

Informationen über den zusätzlichen Versicherungsschutz erteilen die
VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer (0511) 36225-66.

 

VERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR EHRENAMTLICHE IN DER FLÜCHTLINGSBETREUUNG

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Abgeordneten-Anfrage nach Versicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung schriftlich beantwortet.

Hier finden Sie die schriftliche Beantwortung zum Download (PDF, 1,6 MB)

Versichert im Ehrenamt

Manche unter den etwa 2,8 Millionen ehrenamtlich/freiwillig aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen werden sich bestimmt schon einmal besorgt gefragt haben, was ist eigentlich wenn »Wenn ich zum Beispiel beim freiwilligen Einsatz im Naturschutz verunglücke? Oder was droht mir als ehrenamtlichem Leiter einer Jugendgruppe, wenn ein Kind verunglückt und ich dafür verantwortlich gemacht werde?

Solche Fragen können im Alltag der Freiwilligenarbeit schlagartig zum Problem werden. Nämlich immer dann, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Und zwar Schutz vor Unfällen, die den Aktiven in den Tausenden von Vereinen, Einrichtungen und Organisationen unseres Landes selbst zustoßen können. Aber auch der Haftungsschutz falls die freiwillige Arbeit dazu führt, dass Dritte in ihrer Gesundheit oder ihren Rechten verletzt werden.

Wenn sich die ehrenamtlich Tätigen privat selbst gegen Unfälle und Haftpflichtverletzungen versichern, besteht meist kein Grund zur Sorge. Auch bei allen Aktiven, die auf Grund von öffentlichen Aufgaben ehrenamtlich arbeiten, besteht ausreichender Versicherungsschutz. Schwieriger liegt der Fall aber immer dann, wenn privater oder öffentlicher Versicherungsschutz nicht greift. Deshalb hat die Landesregierung mit den VGH Versicherungen Rahmenverträge abgeschlossen, durch die die Niedersachsen in der Freizeit bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement gegen Unfälle versichert und auch einen subsidiären Haftpflichtversicherungsschutz genießen.

 

Allgemeine Informationen zum Versicherungsschutz im Ehrenamt

HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Ein bestehender privater oder institutioneller Haftpflichtversicherungsschutz ist im Schadensfall vorrangig.

 

1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger, die in wirtschaftlichen/kulturellen/sozialen Bereichen in Vereinigungen aller Art z.B.
  • in der Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit;
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz);
  • im Bereich der Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.

 

unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung in Niedersachsen ehrenamtlich tätig sind oder deren bürgerschaftliche Tätigkeit von Niedersachsen ausgeht (z.B. Aktionen im Ausland, Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten) und aus dieser Tätigkeit auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen auf Schadensersatz wegen Personen- oder Sachschäden in Anspruch genommen werden, und für die kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht.

 

2. WER IST NICHT VERSICHERT?

  • Ehrenamtlich Tätige, für die bereits Haftpflichtversicherungsschutz besteht, nämlich Inhaber
  •  Von öffentlichen Ehrenämtern (z.B. Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer);
  • von wirtschaftlichen/sozialen Ehrenämtern, die gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden (z.B. Betriebs- und Personalräte, Selbstverwaltungsorgane);
  • von sonstigen Ehrenämtern in sportlichen/kirchlichen/wirtschaftlichen/kulturellen und sozialen Bereichen, die über den Träger bereits abgesichert sind.



3. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT – IST EINE SELBSTBETEILIGUNG VEREINBART?

  • Im Falle des Personen- und/oder Sachschadens bis zu 5 Mio. Euro, 250.000 Euro für Vermögensschäden.
  • Selbstbeteiligung der/des Versicherten je Schadensfall 150 Euro.

 

4. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Der Organisator weist einzelnen Teilgruppen zu säubernde Gebiete zu. Bei der Säuberung wird eine gerade angelegte Fichtenneupflanzung zerstört. Das Forstamt erhebt Schadensersatzansprüche gegen den Organisator.
  • Die Bürgerinitiative "Spielplatz" betreibt einen Spielplatz für Kinder. Ein Kind stürzt von einer Rutsche, erleidet schwere körperliche Schäden und nimmt die Verantwortlichen der Initiative wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in Anspruch.
  • Ein Mitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag und legt irrtümlich eine Wanderroute fest, die durch unwegsames und gefährliches Gelände führt. Ein Wanderer stürzt und verletzt sich erheblich. Er verklagt das Mitglied auf Schadensersatz.


WICHTIGE HINWEISE

  • Die nichtverantwortliche ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinigungen aller Art ist über die Privathaftpflichtversicherung versichert. Das Bestehen einer solchen Versicherung bei jeder/jedem ehrenamtlich Tätigen wird vorausgesetzt.
  • Die Absicherung der Haftpflichtrisiken muss vorrangig über den Träger (z.B. eine Vereinshaftpflichtversicherung) erfolgen. Die Haftpflicht des Trägers ist über den Rahmenvertrag des Landes nicht mitgedeckt!

 

UNFALLVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Soweit für einen ehrenamtlich Tätigen anderweitig Unfallversicherungsschutz besteht, geht dieser dem hier bestehenden Versicherungsschutz vor.


1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Niedersachsen oder deren bürgerschaftliche Tätigkeiten von Niedersachsen ausgehnen (z.B. Aktionen im Ausland, die Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten), die nicht gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden, z.B.
  • in Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz),
  • sonstige freiwillig Tätige (Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.) in Vereinigungen aller Art, soweit die Tätigkeit unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung erfolgt.


2. WER IST NICHT VERSICHERT?

Personen, die gesetzlich über den jeweiligen Träger oder privat bereits unfallversichert sind. Zu dem Personenkreis zählen u.a. Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer, Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen (§ 40 SGB iV) Versichertenälteste.

 

3. WAS IST VERSICHERT

Ein Unfall bei den unter 1. beschriebenen Tätigkeiten und der direkte Weg von und zu dieser Tätigkeit.


4. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT?

  • Bei dauernden Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung bis zu 175.000 Euro;
  • im Todesfall 10.000 Euro;
  • bei Bergungskosten bis zu 5.000 Euro;
  • für Rehabilitationsbeihilfe bis zu 1.500 Euro.

 

5. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN:

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Ein Helfer entfernt Unrat vom Hochsitz, der wegen Baufälligkeit umfällt. Der Helfer erleidet schwere Verletzungen.
  • Die Bürgerinitiative "Unser Dorf soll schöner werden" trifft sich zu einer Ortsbesichtigung. Ein Mitglied der Initiative erleidet auf dem direkten Weg dorthin einen tödlichen Unfall.
  • Ein Vorstandsmitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag. Als Führer der Wanderung stürzt er im unwegsamen Gelände rücklings mit dem Kopf auf einen scharfen Felsstein und erleidet Verletzungen. Er muss per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus transportiert werden.

 

WICHTIGER HINWEIS:

Diese Auffanglösung trifft nicht ein, wenn eine private, gesetzliche oder vom Träger abgeschlossene Unfallversicherung besteht!


INFORMATIONEN ÜBER DEN ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGSSCHUTZ ERTEILEN DIE

 

VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 / 362 25 66.


Über den Versicherungsschutz informiert der Flyer

Versicherungsschutz im Ehrenamt - Mehr Sicherheit für freiwillig Engagierte

der als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit liegt:
Versicherungsschutz im Ehrenamt
(PDF, 185 KB)


VERBESSERTER UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ AUF BUNDESEBENE

Zu diesem Thema informiert die Infobroschüre
Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversichert im freiwilligen Engagement

(PDF, 703 KB)

 

INFOBROSCHÜREN ZUM THEMA UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Zum Unfallversicherungsschutz informiert die Broschüre
Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement

des Bundesarbeitsministeriums, die auf dem Freiwilligenserver zum runterladen angeboten wird.

 

 

Sicherheit im Ehrenamt

UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR BÜRGERSCHAFTLICH ENGAGIERTE

  • Die VBG weist darauf hin, dass alle abgeschlossenen Verträge zur freiwilligen Versicherung im Ehrenamt, die mit Vereinen zugunsten der ehrenamtlich Tätigen abgeschlossen wurden, Bestand haben. Die Nichtanerkennung der Verträge würde den Vereinen die Möglichkeit nehmen, für ihre Ehrenamtsträger eine Versicherung abzuschließen und würde damit das zum 1.1.2005 verabschiedete Gesetz zum Schutz der ehrenamtlich Tätigen faktisch aushebeln.
  • Das Bundesministerum für Arbeit und Soziales weist in der Broschüre Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement darauf hin, dass der einzelne Sportverein selbst einen Antrag bei der VBG stellen [kann]. Dabei ist die Anzahl der gewählten oder beauftragten Ehrenamtsträger, die von der Versicherungsmöglichkeit Gebrauch machen wollen, zu melden sowie die Funktionen (Ämter), die diese Personen innehaben. Eine namentliche Nennung der Personen ist auch hier nicht erforderlich.
  • Die VBG wird die geschlossenen Verträge auch weiterhin zu Gunsten der Versicherten anwenden und den Versicherungsschutz gewähren.
  • Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
  • Für viele ehrenamtlich Tätige besteht bereits gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Unfälle im Rahmen ihres Engagements. Für einen anderen Teil der ehrenamtlich Tätigen bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Für ehrenamtlich Tätige,
  • deren gemeinnützige Organisation,
  • deren Arbeitgeberorganisation/Gewerkschaft oder
  • deren Partei im Sinne des Parteiengesetzes
  • in unseren Zuständigkeitsbereich fällt, bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Sind die ehrenamtlich Tätigen in verschiedenen Organisationen tätig, so ist für jede Tätigkeit eine gesonderte Beitrittserklärung (mit jeweiliger Beitragsverpflichtung) erforderlich.

 

ONLINEANMELDUNG FÜR GRUPPEN- UND EINZELANTRÄGE

  • Nutzen Sie den Online-Service: Melden Sie ehrenamtlich Tätigen an. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den einzelnen ehrenamtlich Tätigen.


FREIWILLIGE VERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICH TÄTIGE

Rahmenverträge mit Verbänden

Um den einzelnen ehrenamtlich Tätigen und Vereinen die Anmeldung zu vereinfachen, biete die VBG Verbänden an, Rahmenverträge mit abzuschließen.

Haben Sie Fragen? Treten Sie direkt mit der VBG in KONTAKT.

vbg.de

 

INFORMATIONEN

 • Übersicht über den Versicherungsschutz im Ehrenamt

 • Infoflyer Ehrenamt - gemeinnützige Organisationen

 • Infoflyer Ehrenamt - Sportvereine

 • Infoflyer Ehrenamt - Religionsgemeinschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Arbeitgebervereinigungen

 • Infoflyer Ehrenamt - Gewerkschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Parteien

 • Broschüre "Informationen für Sportvereine"

 

AUSZUG AUS DEM FLYER ZUM THEMA VERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Die maximalen Leistungen wurden von 2 auf 5 Millionen Euro im Haftpflichtschutz für Ehrenamtliche und auf 250.000 Euro bei Vermögensschäden verbessert.


Gleichgeblieben sind die Leistungen bei dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung, welche bei 175.000 Euro liegen. Die Leistungen im Todesfall liegen bei 10.000 Euro. Die Bergungsleistungen blieben unverändert bei bis zu 5.000 Euro. Außerdem können bis zu 1.500 Euro als Rehabilitationsbeihilfen gewährt werden.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.

 

Informationen über den zusätzlichen Versicherungsschutz erteilen die
VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer (0511) 36225-66.

 

VERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR EHRENAMTLICHE IN DER FLÜCHTLINGSBETREUUNG

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Abgeordneten-Anfrage nach Versicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung schriftlich beantwortet.

Hier finden Sie die schriftliche Beantwortung zum Download (PDF, 1,6 MB)

Versichert im Ehrenamt

Manche unter den etwa 2,8 Millionen ehrenamtlich/freiwillig aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen werden sich bestimmt schon einmal besorgt gefragt haben, was ist eigentlich wenn »Wenn ich zum Beispiel beim freiwilligen Einsatz im Naturschutz verunglücke? Oder was droht mir als ehrenamtlichem Leiter einer Jugendgruppe, wenn ein Kind verunglückt und ich dafür verantwortlich gemacht werde?

Solche Fragen können im Alltag der Freiwilligenarbeit schlagartig zum Problem werden. Nämlich immer dann, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Und zwar Schutz vor Unfällen, die den Aktiven in den Tausenden von Vereinen, Einrichtungen und Organisationen unseres Landes selbst zustoßen können. Aber auch der Haftungsschutz falls die freiwillige Arbeit dazu führt, dass Dritte in ihrer Gesundheit oder ihren Rechten verletzt werden.

Wenn sich die ehrenamtlich Tätigen privat selbst gegen Unfälle und Haftpflichtverletzungen versichern, besteht meist kein Grund zur Sorge. Auch bei allen Aktiven, die auf Grund von öffentlichen Aufgaben ehrenamtlich arbeiten, besteht ausreichender Versicherungsschutz. Schwieriger liegt der Fall aber immer dann, wenn privater oder öffentlicher Versicherungsschutz nicht greift. Deshalb hat die Landesregierung mit den VGH Versicherungen Rahmenverträge abgeschlossen, durch die die Niedersachsen in der Freizeit bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement gegen Unfälle versichert und auch einen subsidiären Haftpflichtversicherungsschutz genießen.

 

Allgemeine Informationen zum Versicherungsschutz im Ehrenamt

HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Ein bestehender privater oder institutioneller Haftpflichtversicherungsschutz ist im Schadensfall vorrangig.

 

1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger, die in wirtschaftlichen/kulturellen/sozialen Bereichen in Vereinigungen aller Art z.B.
  • in der Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit;
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz);
  • im Bereich der Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.

 

unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung in Niedersachsen ehrenamtlich tätig sind oder deren bürgerschaftliche Tätigkeit von Niedersachsen ausgeht (z.B. Aktionen im Ausland, Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten) und aus dieser Tätigkeit auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen auf Schadensersatz wegen Personen- oder Sachschäden in Anspruch genommen werden, und für die kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht.

 

2. WER IST NICHT VERSICHERT?

  • Ehrenamtlich Tätige, für die bereits Haftpflichtversicherungsschutz besteht, nämlich Inhaber
  •  Von öffentlichen Ehrenämtern (z.B. Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer);
  • von wirtschaftlichen/sozialen Ehrenämtern, die gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden (z.B. Betriebs- und Personalräte, Selbstverwaltungsorgane);
  • von sonstigen Ehrenämtern in sportlichen/kirchlichen/wirtschaftlichen/kulturellen und sozialen Bereichen, die über den Träger bereits abgesichert sind.



3. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT – IST EINE SELBSTBETEILIGUNG VEREINBART?

  • Im Falle des Personen- und/oder Sachschadens bis zu 5 Mio. Euro, 250.000 Euro für Vermögensschäden.
  • Selbstbeteiligung der/des Versicherten je Schadensfall 150 Euro.

 

4. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Der Organisator weist einzelnen Teilgruppen zu säubernde Gebiete zu. Bei der Säuberung wird eine gerade angelegte Fichtenneupflanzung zerstört. Das Forstamt erhebt Schadensersatzansprüche gegen den Organisator.
  • Die Bürgerinitiative "Spielplatz" betreibt einen Spielplatz für Kinder. Ein Kind stürzt von einer Rutsche, erleidet schwere körperliche Schäden und nimmt die Verantwortlichen der Initiative wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in Anspruch.
  • Ein Mitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag und legt irrtümlich eine Wanderroute fest, die durch unwegsames und gefährliches Gelände führt. Ein Wanderer stürzt und verletzt sich erheblich. Er verklagt das Mitglied auf Schadensersatz.


WICHTIGE HINWEISE

  • Die nichtverantwortliche ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinigungen aller Art ist über die Privathaftpflichtversicherung versichert. Das Bestehen einer solchen Versicherung bei jeder/jedem ehrenamtlich Tätigen wird vorausgesetzt.
  • Die Absicherung der Haftpflichtrisiken muss vorrangig über den Träger (z.B. eine Vereinshaftpflichtversicherung) erfolgen. Die Haftpflicht des Trägers ist über den Rahmenvertrag des Landes nicht mitgedeckt!

 

UNFALLVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Soweit für einen ehrenamtlich Tätigen anderweitig Unfallversicherungsschutz besteht, geht dieser dem hier bestehenden Versicherungsschutz vor.


1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Niedersachsen oder deren bürgerschaftliche Tätigkeiten von Niedersachsen ausgehnen (z.B. Aktionen im Ausland, die Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten), die nicht gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden, z.B.
  • in Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz),
  • sonstige freiwillig Tätige (Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.) in Vereinigungen aller Art, soweit die Tätigkeit unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung erfolgt.


2. WER IST NICHT VERSICHERT?

Personen, die gesetzlich über den jeweiligen Träger oder privat bereits unfallversichert sind. Zu dem Personenkreis zählen u.a. Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer, Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen (§ 40 SGB iV) Versichertenälteste.

 

3. WAS IST VERSICHERT

Ein Unfall bei den unter 1. beschriebenen Tätigkeiten und der direkte Weg von und zu dieser Tätigkeit.


4. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT?

  • Bei dauernden Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung bis zu 175.000 Euro;
  • im Todesfall 10.000 Euro;
  • bei Bergungskosten bis zu 5.000 Euro;
  • für Rehabilitationsbeihilfe bis zu 1.500 Euro.

 

5. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN:

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Ein Helfer entfernt Unrat vom Hochsitz, der wegen Baufälligkeit umfällt. Der Helfer erleidet schwere Verletzungen.
  • Die Bürgerinitiative "Unser Dorf soll schöner werden" trifft sich zu einer Ortsbesichtigung. Ein Mitglied der Initiative erleidet auf dem direkten Weg dorthin einen tödlichen Unfall.
  • Ein Vorstandsmitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag. Als Führer der Wanderung stürzt er im unwegsamen Gelände rücklings mit dem Kopf auf einen scharfen Felsstein und erleidet Verletzungen. Er muss per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus transportiert werden.

 

WICHTIGER HINWEIS:

Diese Auffanglösung trifft nicht ein, wenn eine private, gesetzliche oder vom Träger abgeschlossene Unfallversicherung besteht!


INFORMATIONEN ÜBER DEN ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGSSCHUTZ ERTEILEN DIE

 

VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 / 362 25 66.


Über den Versicherungsschutz informiert der Flyer

Versicherungsschutz im Ehrenamt - Mehr Sicherheit für freiwillig Engagierte

der als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit liegt:
Versicherungsschutz im Ehrenamt
(PDF, 185 KB)


VERBESSERTER UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ AUF BUNDESEBENE

Zu diesem Thema informiert die Infobroschüre
Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversichert im freiwilligen Engagement

(PDF, 703 KB)

 

INFOBROSCHÜREN ZUM THEMA UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Zum Unfallversicherungsschutz informiert die Broschüre
Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement

des Bundesarbeitsministeriums, die auf dem Freiwilligenserver zum runterladen angeboten wird.

 

 

Sicherheit im Ehrenamt

UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR BÜRGERSCHAFTLICH ENGAGIERTE

  • Die VBG weist darauf hin, dass alle abgeschlossenen Verträge zur freiwilligen Versicherung im Ehrenamt, die mit Vereinen zugunsten der ehrenamtlich Tätigen abgeschlossen wurden, Bestand haben. Die Nichtanerkennung der Verträge würde den Vereinen die Möglichkeit nehmen, für ihre Ehrenamtsträger eine Versicherung abzuschließen und würde damit das zum 1.1.2005 verabschiedete Gesetz zum Schutz der ehrenamtlich Tätigen faktisch aushebeln.
  • Das Bundesministerum für Arbeit und Soziales weist in der Broschüre Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement darauf hin, dass der einzelne Sportverein selbst einen Antrag bei der VBG stellen [kann]. Dabei ist die Anzahl der gewählten oder beauftragten Ehrenamtsträger, die von der Versicherungsmöglichkeit Gebrauch machen wollen, zu melden sowie die Funktionen (Ämter), die diese Personen innehaben. Eine namentliche Nennung der Personen ist auch hier nicht erforderlich.
  • Die VBG wird die geschlossenen Verträge auch weiterhin zu Gunsten der Versicherten anwenden und den Versicherungsschutz gewähren.
  • Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
  • Für viele ehrenamtlich Tätige besteht bereits gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Unfälle im Rahmen ihres Engagements. Für einen anderen Teil der ehrenamtlich Tätigen bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Für ehrenamtlich Tätige,
  • deren gemeinnützige Organisation,
  • deren Arbeitgeberorganisation/Gewerkschaft oder
  • deren Partei im Sinne des Parteiengesetzes
  • in unseren Zuständigkeitsbereich fällt, bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Sind die ehrenamtlich Tätigen in verschiedenen Organisationen tätig, so ist für jede Tätigkeit eine gesonderte Beitrittserklärung (mit jeweiliger Beitragsverpflichtung) erforderlich.

 

ONLINEANMELDUNG FÜR GRUPPEN- UND EINZELANTRÄGE

  • Nutzen Sie den Online-Service: Melden Sie ehrenamtlich Tätigen an. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den einzelnen ehrenamtlich Tätigen.


FREIWILLIGE VERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICH TÄTIGE

Rahmenverträge mit Verbänden

Um den einzelnen ehrenamtlich Tätigen und Vereinen die Anmeldung zu vereinfachen, biete die VBG Verbänden an, Rahmenverträge mit abzuschließen.

Haben Sie Fragen? Treten Sie direkt mit der VBG in KONTAKT.

vbg.de

 

INFORMATIONEN

 • Übersicht über den Versicherungsschutz im Ehrenamt

 • Infoflyer Ehrenamt - gemeinnützige Organisationen

 • Infoflyer Ehrenamt - Sportvereine

 • Infoflyer Ehrenamt - Religionsgemeinschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Arbeitgebervereinigungen

 • Infoflyer Ehrenamt - Gewerkschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Parteien

 • Broschüre "Informationen für Sportvereine"

 

AUSZUG AUS DEM FLYER ZUM THEMA VERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Die maximalen Leistungen wurden von 2 auf 5 Millionen Euro im Haftpflichtschutz für Ehrenamtliche und auf 250.000 Euro bei Vermögensschäden verbessert.


Gleichgeblieben sind die Leistungen bei dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung, welche bei 175.000 Euro liegen. Die Leistungen im Todesfall liegen bei 10.000 Euro. Die Bergungsleistungen blieben unverändert bei bis zu 5.000 Euro. Außerdem können bis zu 1.500 Euro als Rehabilitationsbeihilfen gewährt werden.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.

 

Informationen über den zusätzlichen Versicherungsschutz erteilen die
VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer (0511) 36225-66.

 

VERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR EHRENAMTLICHE IN DER FLÜCHTLINGSBETREUUNG

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Abgeordneten-Anfrage nach Versicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung schriftlich beantwortet.

Hier finden Sie die schriftliche Beantwortung zum Download (PDF, 1,6 MB)

Versichert im Ehrenamt

Manche unter den etwa 2,8 Millionen ehrenamtlich/freiwillig aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen werden sich bestimmt schon einmal besorgt gefragt haben, was ist eigentlich wenn »Wenn ich zum Beispiel beim freiwilligen Einsatz im Naturschutz verunglücke? Oder was droht mir als ehrenamtlichem Leiter einer Jugendgruppe, wenn ein Kind verunglückt und ich dafür verantwortlich gemacht werde?

Solche Fragen können im Alltag der Freiwilligenarbeit schlagartig zum Problem werden. Nämlich immer dann, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Und zwar Schutz vor Unfällen, die den Aktiven in den Tausenden von Vereinen, Einrichtungen und Organisationen unseres Landes selbst zustoßen können. Aber auch der Haftungsschutz falls die freiwillige Arbeit dazu führt, dass Dritte in ihrer Gesundheit oder ihren Rechten verletzt werden.

Wenn sich die ehrenamtlich Tätigen privat selbst gegen Unfälle und Haftpflichtverletzungen versichern, besteht meist kein Grund zur Sorge. Auch bei allen Aktiven, die auf Grund von öffentlichen Aufgaben ehrenamtlich arbeiten, besteht ausreichender Versicherungsschutz. Schwieriger liegt der Fall aber immer dann, wenn privater oder öffentlicher Versicherungsschutz nicht greift. Deshalb hat die Landesregierung mit den VGH Versicherungen Rahmenverträge abgeschlossen, durch die die Niedersachsen in der Freizeit bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement gegen Unfälle versichert und auch einen subsidiären Haftpflichtversicherungsschutz genießen.

 

Allgemeine Informationen zum Versicherungsschutz im Ehrenamt

HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Ein bestehender privater oder institutioneller Haftpflichtversicherungsschutz ist im Schadensfall vorrangig.

 

1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger, die in wirtschaftlichen/kulturellen/sozialen Bereichen in Vereinigungen aller Art z.B.
  • in der Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit;
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz);
  • im Bereich der Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.

 

unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung in Niedersachsen ehrenamtlich tätig sind oder deren bürgerschaftliche Tätigkeit von Niedersachsen ausgeht (z.B. Aktionen im Ausland, Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten) und aus dieser Tätigkeit auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen auf Schadensersatz wegen Personen- oder Sachschäden in Anspruch genommen werden, und für die kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht.

 

2. WER IST NICHT VERSICHERT?

  • Ehrenamtlich Tätige, für die bereits Haftpflichtversicherungsschutz besteht, nämlich Inhaber
  •  Von öffentlichen Ehrenämtern (z.B. Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer);
  • von wirtschaftlichen/sozialen Ehrenämtern, die gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden (z.B. Betriebs- und Personalräte, Selbstverwaltungsorgane);
  • von sonstigen Ehrenämtern in sportlichen/kirchlichen/wirtschaftlichen/kulturellen und sozialen Bereichen, die über den Träger bereits abgesichert sind.



3. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT – IST EINE SELBSTBETEILIGUNG VEREINBART?

  • Im Falle des Personen- und/oder Sachschadens bis zu 5 Mio. Euro, 250.000 Euro für Vermögensschäden.
  • Selbstbeteiligung der/des Versicherten je Schadensfall 150 Euro.

 

4. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Der Organisator weist einzelnen Teilgruppen zu säubernde Gebiete zu. Bei der Säuberung wird eine gerade angelegte Fichtenneupflanzung zerstört. Das Forstamt erhebt Schadensersatzansprüche gegen den Organisator.
  • Die Bürgerinitiative "Spielplatz" betreibt einen Spielplatz für Kinder. Ein Kind stürzt von einer Rutsche, erleidet schwere körperliche Schäden und nimmt die Verantwortlichen der Initiative wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in Anspruch.
  • Ein Mitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag und legt irrtümlich eine Wanderroute fest, die durch unwegsames und gefährliches Gelände führt. Ein Wanderer stürzt und verletzt sich erheblich. Er verklagt das Mitglied auf Schadensersatz.


WICHTIGE HINWEISE

  • Die nichtverantwortliche ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinigungen aller Art ist über die Privathaftpflichtversicherung versichert. Das Bestehen einer solchen Versicherung bei jeder/jedem ehrenamtlich Tätigen wird vorausgesetzt.
  • Die Absicherung der Haftpflichtrisiken muss vorrangig über den Träger (z.B. eine Vereinshaftpflichtversicherung) erfolgen. Die Haftpflicht des Trägers ist über den Rahmenvertrag des Landes nicht mitgedeckt!

 

UNFALLVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Soweit für einen ehrenamtlich Tätigen anderweitig Unfallversicherungsschutz besteht, geht dieser dem hier bestehenden Versicherungsschutz vor.


1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Niedersachsen oder deren bürgerschaftliche Tätigkeiten von Niedersachsen ausgehnen (z.B. Aktionen im Ausland, die Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten), die nicht gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden, z.B.
  • in Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz),
  • sonstige freiwillig Tätige (Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.) in Vereinigungen aller Art, soweit die Tätigkeit unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung erfolgt.


2. WER IST NICHT VERSICHERT?

Personen, die gesetzlich über den jeweiligen Träger oder privat bereits unfallversichert sind. Zu dem Personenkreis zählen u.a. Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer, Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen (§ 40 SGB iV) Versichertenälteste.

 

3. WAS IST VERSICHERT

Ein Unfall bei den unter 1. beschriebenen Tätigkeiten und der direkte Weg von und zu dieser Tätigkeit.


4. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT?

  • Bei dauernden Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung bis zu 175.000 Euro;
  • im Todesfall 10.000 Euro;
  • bei Bergungskosten bis zu 5.000 Euro;
  • für Rehabilitationsbeihilfe bis zu 1.500 Euro.

 

5. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN:

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Ein Helfer entfernt Unrat vom Hochsitz, der wegen Baufälligkeit umfällt. Der Helfer erleidet schwere Verletzungen.
  • Die Bürgerinitiative "Unser Dorf soll schöner werden" trifft sich zu einer Ortsbesichtigung. Ein Mitglied der Initiative erleidet auf dem direkten Weg dorthin einen tödlichen Unfall.
  • Ein Vorstandsmitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag. Als Führer der Wanderung stürzt er im unwegsamen Gelände rücklings mit dem Kopf auf einen scharfen Felsstein und erleidet Verletzungen. Er muss per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus transportiert werden.

 

WICHTIGER HINWEIS:

Diese Auffanglösung trifft nicht ein, wenn eine private, gesetzliche oder vom Träger abgeschlossene Unfallversicherung besteht!


INFORMATIONEN ÜBER DEN ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGSSCHUTZ ERTEILEN DIE

 

VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 / 362 25 66.


Über den Versicherungsschutz informiert der Flyer

Versicherungsschutz im Ehrenamt - Mehr Sicherheit für freiwillig Engagierte

der als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit liegt:
Versicherungsschutz im Ehrenamt
(PDF, 185 KB)


VERBESSERTER UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ AUF BUNDESEBENE

Zu diesem Thema informiert die Infobroschüre
Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversichert im freiwilligen Engagement

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INFOBROSCHÜREN ZUM THEMA UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Zum Unfallversicherungsschutz informiert die Broschüre
Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement

des Bundesarbeitsministeriums, die auf dem Freiwilligenserver zum runterladen angeboten wird.

 

 

Sicherheit im Ehrenamt

UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR BÜRGERSCHAFTLICH ENGAGIERTE

  • Die VBG weist darauf hin, dass alle abgeschlossenen Verträge zur freiwilligen Versicherung im Ehrenamt, die mit Vereinen zugunsten der ehrenamtlich Tätigen abgeschlossen wurden, Bestand haben. Die Nichtanerkennung der Verträge würde den Vereinen die Möglichkeit nehmen, für ihre Ehrenamtsträger eine Versicherung abzuschließen und würde damit das zum 1.1.2005 verabschiedete Gesetz zum Schutz der ehrenamtlich Tätigen faktisch aushebeln.
  • Das Bundesministerum für Arbeit und Soziales weist in der Broschüre Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement darauf hin, dass der einzelne Sportverein selbst einen Antrag bei der VBG stellen [kann]. Dabei ist die Anzahl der gewählten oder beauftragten Ehrenamtsträger, die von der Versicherungsmöglichkeit Gebrauch machen wollen, zu melden sowie die Funktionen (Ämter), die diese Personen innehaben. Eine namentliche Nennung der Personen ist auch hier nicht erforderlich.
  • Die VBG wird die geschlossenen Verträge auch weiterhin zu Gunsten der Versicherten anwenden und den Versicherungsschutz gewähren.
  • Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
  • Für viele ehrenamtlich Tätige besteht bereits gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Unfälle im Rahmen ihres Engagements. Für einen anderen Teil der ehrenamtlich Tätigen bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Für ehrenamtlich Tätige,
  • deren gemeinnützige Organisation,
  • deren Arbeitgeberorganisation/Gewerkschaft oder
  • deren Partei im Sinne des Parteiengesetzes
  • in unseren Zuständigkeitsbereich fällt, bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Sind die ehrenamtlich Tätigen in verschiedenen Organisationen tätig, so ist für jede Tätigkeit eine gesonderte Beitrittserklärung (mit jeweiliger Beitragsverpflichtung) erforderlich.

 

ONLINEANMELDUNG FÜR GRUPPEN- UND EINZELANTRÄGE

  • Nutzen Sie den Online-Service: Melden Sie ehrenamtlich Tätigen an. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den einzelnen ehrenamtlich Tätigen.


FREIWILLIGE VERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICH TÄTIGE

Rahmenverträge mit Verbänden

Um den einzelnen ehrenamtlich Tätigen und Vereinen die Anmeldung zu vereinfachen, biete die VBG Verbänden an, Rahmenverträge mit abzuschließen.

Haben Sie Fragen? Treten Sie direkt mit der VBG in KONTAKT.

vbg.de

 

INFORMATIONEN

 • Übersicht über den Versicherungsschutz im Ehrenamt

 • Infoflyer Ehrenamt - gemeinnützige Organisationen

 • Infoflyer Ehrenamt - Sportvereine

 • Infoflyer Ehrenamt - Religionsgemeinschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Arbeitgebervereinigungen

 • Infoflyer Ehrenamt - Gewerkschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Parteien

 • Broschüre "Informationen für Sportvereine"

 

AUSZUG AUS DEM FLYER ZUM THEMA VERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Die maximalen Leistungen wurden von 2 auf 5 Millionen Euro im Haftpflichtschutz für Ehrenamtliche und auf 250.000 Euro bei Vermögensschäden verbessert.


Gleichgeblieben sind die Leistungen bei dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung, welche bei 175.000 Euro liegen. Die Leistungen im Todesfall liegen bei 10.000 Euro. Die Bergungsleistungen blieben unverändert bei bis zu 5.000 Euro. Außerdem können bis zu 1.500 Euro als Rehabilitationsbeihilfen gewährt werden.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.

 

Informationen über den zusätzlichen Versicherungsschutz erteilen die
VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer (0511) 36225-66.

 

VERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR EHRENAMTLICHE IN DER FLÜCHTLINGSBETREUUNG

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Abgeordneten-Anfrage nach Versicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung schriftlich beantwortet.

Hier finden Sie die schriftliche Beantwortung zum Download (PDF, 1,6 MB)

Versichert im Ehrenamt

Manche unter den etwa 2,8 Millionen ehrenamtlich/freiwillig aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen werden sich bestimmt schon einmal besorgt gefragt haben, was ist eigentlich wenn »Wenn ich zum Beispiel beim freiwilligen Einsatz im Naturschutz verunglücke? Oder was droht mir als ehrenamtlichem Leiter einer Jugendgruppe, wenn ein Kind verunglückt und ich dafür verantwortlich gemacht werde?

Solche Fragen können im Alltag der Freiwilligenarbeit schlagartig zum Problem werden. Nämlich immer dann, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Und zwar Schutz vor Unfällen, die den Aktiven in den Tausenden von Vereinen, Einrichtungen und Organisationen unseres Landes selbst zustoßen können. Aber auch der Haftungsschutz falls die freiwillige Arbeit dazu führt, dass Dritte in ihrer Gesundheit oder ihren Rechten verletzt werden.

Wenn sich die ehrenamtlich Tätigen privat selbst gegen Unfälle und Haftpflichtverletzungen versichern, besteht meist kein Grund zur Sorge. Auch bei allen Aktiven, die auf Grund von öffentlichen Aufgaben ehrenamtlich arbeiten, besteht ausreichender Versicherungsschutz. Schwieriger liegt der Fall aber immer dann, wenn privater oder öffentlicher Versicherungsschutz nicht greift. Deshalb hat die Landesregierung mit den VGH Versicherungen Rahmenverträge abgeschlossen, durch die die Niedersachsen in der Freizeit bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement gegen Unfälle versichert und auch einen subsidiären Haftpflichtversicherungsschutz genießen.

 

Allgemeine Informationen zum Versicherungsschutz im Ehrenamt

HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Ein bestehender privater oder institutioneller Haftpflichtversicherungsschutz ist im Schadensfall vorrangig.

 

1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger, die in wirtschaftlichen/kulturellen/sozialen Bereichen in Vereinigungen aller Art z.B.
  • in der Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit;
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz);
  • im Bereich der Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.

 

unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung in Niedersachsen ehrenamtlich tätig sind oder deren bürgerschaftliche Tätigkeit von Niedersachsen ausgeht (z.B. Aktionen im Ausland, Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten) und aus dieser Tätigkeit auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen auf Schadensersatz wegen Personen- oder Sachschäden in Anspruch genommen werden, und für die kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht.

 

2. WER IST NICHT VERSICHERT?

  • Ehrenamtlich Tätige, für die bereits Haftpflichtversicherungsschutz besteht, nämlich Inhaber
  •  Von öffentlichen Ehrenämtern (z.B. Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer);
  • von wirtschaftlichen/sozialen Ehrenämtern, die gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden (z.B. Betriebs- und Personalräte, Selbstverwaltungsorgane);
  • von sonstigen Ehrenämtern in sportlichen/kirchlichen/wirtschaftlichen/kulturellen und sozialen Bereichen, die über den Träger bereits abgesichert sind.



3. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT – IST EINE SELBSTBETEILIGUNG VEREINBART?

  • Im Falle des Personen- und/oder Sachschadens bis zu 5 Mio. Euro, 250.000 Euro für Vermögensschäden.
  • Selbstbeteiligung der/des Versicherten je Schadensfall 150 Euro.

 

4. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Der Organisator weist einzelnen Teilgruppen zu säubernde Gebiete zu. Bei der Säuberung wird eine gerade angelegte Fichtenneupflanzung zerstört. Das Forstamt erhebt Schadensersatzansprüche gegen den Organisator.
  • Die Bürgerinitiative "Spielplatz" betreibt einen Spielplatz für Kinder. Ein Kind stürzt von einer Rutsche, erleidet schwere körperliche Schäden und nimmt die Verantwortlichen der Initiative wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in Anspruch.
  • Ein Mitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag und legt irrtümlich eine Wanderroute fest, die durch unwegsames und gefährliches Gelände führt. Ein Wanderer stürzt und verletzt sich erheblich. Er verklagt das Mitglied auf Schadensersatz.


WICHTIGE HINWEISE

  • Die nichtverantwortliche ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinigungen aller Art ist über die Privathaftpflichtversicherung versichert. Das Bestehen einer solchen Versicherung bei jeder/jedem ehrenamtlich Tätigen wird vorausgesetzt.
  • Die Absicherung der Haftpflichtrisiken muss vorrangig über den Träger (z.B. eine Vereinshaftpflichtversicherung) erfolgen. Die Haftpflicht des Trägers ist über den Rahmenvertrag des Landes nicht mitgedeckt!

 

UNFALLVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Soweit für einen ehrenamtlich Tätigen anderweitig Unfallversicherungsschutz besteht, geht dieser dem hier bestehenden Versicherungsschutz vor.


1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Niedersachsen oder deren bürgerschaftliche Tätigkeiten von Niedersachsen ausgehnen (z.B. Aktionen im Ausland, die Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten), die nicht gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden, z.B.
  • in Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz),
  • sonstige freiwillig Tätige (Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.) in Vereinigungen aller Art, soweit die Tätigkeit unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung erfolgt.


2. WER IST NICHT VERSICHERT?

Personen, die gesetzlich über den jeweiligen Träger oder privat bereits unfallversichert sind. Zu dem Personenkreis zählen u.a. Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer, Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen (§ 40 SGB iV) Versichertenälteste.

 

3. WAS IST VERSICHERT

Ein Unfall bei den unter 1. beschriebenen Tätigkeiten und der direkte Weg von und zu dieser Tätigkeit.


4. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT?

  • Bei dauernden Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung bis zu 175.000 Euro;
  • im Todesfall 10.000 Euro;
  • bei Bergungskosten bis zu 5.000 Euro;
  • für Rehabilitationsbeihilfe bis zu 1.500 Euro.

 

5. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN:

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Ein Helfer entfernt Unrat vom Hochsitz, der wegen Baufälligkeit umfällt. Der Helfer erleidet schwere Verletzungen.
  • Die Bürgerinitiative "Unser Dorf soll schöner werden" trifft sich zu einer Ortsbesichtigung. Ein Mitglied der Initiative erleidet auf dem direkten Weg dorthin einen tödlichen Unfall.
  • Ein Vorstandsmitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag. Als Führer der Wanderung stürzt er im unwegsamen Gelände rücklings mit dem Kopf auf einen scharfen Felsstein und erleidet Verletzungen. Er muss per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus transportiert werden.

 

WICHTIGER HINWEIS:

Diese Auffanglösung trifft nicht ein, wenn eine private, gesetzliche oder vom Träger abgeschlossene Unfallversicherung besteht!


INFORMATIONEN ÜBER DEN ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGSSCHUTZ ERTEILEN DIE

 

VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 / 362 25 66.


Über den Versicherungsschutz informiert der Flyer

Versicherungsschutz im Ehrenamt - Mehr Sicherheit für freiwillig Engagierte

der als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit liegt:
Versicherungsschutz im Ehrenamt
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Zu diesem Thema informiert die Infobroschüre
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INFOBROSCHÜREN ZUM THEMA UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Zum Unfallversicherungsschutz informiert die Broschüre
Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement

des Bundesarbeitsministeriums, die auf dem Freiwilligenserver zum runterladen angeboten wird.

 

 

Sicherheit im Ehrenamt

UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR BÜRGERSCHAFTLICH ENGAGIERTE

  • Die VBG weist darauf hin, dass alle abgeschlossenen Verträge zur freiwilligen Versicherung im Ehrenamt, die mit Vereinen zugunsten der ehrenamtlich Tätigen abgeschlossen wurden, Bestand haben. Die Nichtanerkennung der Verträge würde den Vereinen die Möglichkeit nehmen, für ihre Ehrenamtsträger eine Versicherung abzuschließen und würde damit das zum 1.1.2005 verabschiedete Gesetz zum Schutz der ehrenamtlich Tätigen faktisch aushebeln.
  • Das Bundesministerum für Arbeit und Soziales weist in der Broschüre Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement darauf hin, dass der einzelne Sportverein selbst einen Antrag bei der VBG stellen [kann]. Dabei ist die Anzahl der gewählten oder beauftragten Ehrenamtsträger, die von der Versicherungsmöglichkeit Gebrauch machen wollen, zu melden sowie die Funktionen (Ämter), die diese Personen innehaben. Eine namentliche Nennung der Personen ist auch hier nicht erforderlich.
  • Die VBG wird die geschlossenen Verträge auch weiterhin zu Gunsten der Versicherten anwenden und den Versicherungsschutz gewähren.
  • Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
  • Für viele ehrenamtlich Tätige besteht bereits gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Unfälle im Rahmen ihres Engagements. Für einen anderen Teil der ehrenamtlich Tätigen bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Für ehrenamtlich Tätige,
  • deren gemeinnützige Organisation,
  • deren Arbeitgeberorganisation/Gewerkschaft oder
  • deren Partei im Sinne des Parteiengesetzes
  • in unseren Zuständigkeitsbereich fällt, bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Sind die ehrenamtlich Tätigen in verschiedenen Organisationen tätig, so ist für jede Tätigkeit eine gesonderte Beitrittserklärung (mit jeweiliger Beitragsverpflichtung) erforderlich.

 

ONLINEANMELDUNG FÜR GRUPPEN- UND EINZELANTRÄGE

  • Nutzen Sie den Online-Service: Melden Sie ehrenamtlich Tätigen an. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den einzelnen ehrenamtlich Tätigen.


FREIWILLIGE VERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICH TÄTIGE

Rahmenverträge mit Verbänden

Um den einzelnen ehrenamtlich Tätigen und Vereinen die Anmeldung zu vereinfachen, biete die VBG Verbänden an, Rahmenverträge mit abzuschließen.

Haben Sie Fragen? Treten Sie direkt mit der VBG in KONTAKT.

vbg.de

 

INFORMATIONEN

 • Übersicht über den Versicherungsschutz im Ehrenamt

 • Infoflyer Ehrenamt - gemeinnützige Organisationen

 • Infoflyer Ehrenamt - Sportvereine

 • Infoflyer Ehrenamt - Religionsgemeinschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Arbeitgebervereinigungen

 • Infoflyer Ehrenamt - Gewerkschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Parteien

 • Broschüre "Informationen für Sportvereine"

 

AUSZUG AUS DEM FLYER ZUM THEMA VERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Die maximalen Leistungen wurden von 2 auf 5 Millionen Euro im Haftpflichtschutz für Ehrenamtliche und auf 250.000 Euro bei Vermögensschäden verbessert.


Gleichgeblieben sind die Leistungen bei dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung, welche bei 175.000 Euro liegen. Die Leistungen im Todesfall liegen bei 10.000 Euro. Die Bergungsleistungen blieben unverändert bei bis zu 5.000 Euro. Außerdem können bis zu 1.500 Euro als Rehabilitationsbeihilfen gewährt werden.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.

 

Informationen über den zusätzlichen Versicherungsschutz erteilen die
VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer (0511) 36225-66.

 

VERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR EHRENAMTLICHE IN DER FLÜCHTLINGSBETREUUNG

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Abgeordneten-Anfrage nach Versicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung schriftlich beantwortet.

Hier finden Sie die schriftliche Beantwortung zum Download (PDF, 1,6 MB)

Ehrenamt

Versichert im Ehrenamt

Manche unter den etwa 2,8 Millionen ehrenamtlich/freiwillig aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen werden sich bestimmt schon einmal besorgt gefragt haben, was ist eigentlich wenn »Wenn ich zum Beispiel beim freiwilligen Einsatz im Naturschutz verunglücke? Oder was droht mir als ehrenamtlichem Leiter einer Jugendgruppe, wenn ein Kind verunglückt und ich dafür verantwortlich gemacht werde?

Solche Fragen können im Alltag der Freiwilligenarbeit schlagartig zum Problem werden. Nämlich immer dann, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Und zwar Schutz vor Unfällen, die den Aktiven in den Tausenden von Vereinen, Einrichtungen und Organisationen unseres Landes selbst zustoßen können. Aber auch der Haftungsschutz falls die freiwillige Arbeit dazu führt, dass Dritte in ihrer Gesundheit oder ihren Rechten verletzt werden.

Wenn sich die ehrenamtlich Tätigen privat selbst gegen Unfälle und Haftpflichtverletzungen versichern, besteht meist kein Grund zur Sorge. Auch bei allen Aktiven, die auf Grund von öffentlichen Aufgaben ehrenamtlich arbeiten, besteht ausreichender Versicherungsschutz. Schwieriger liegt der Fall aber immer dann, wenn privater oder öffentlicher Versicherungsschutz nicht greift. Deshalb hat die Landesregierung mit den VGH Versicherungen Rahmenverträge abgeschlossen, durch die die Niedersachsen in der Freizeit bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement gegen Unfälle versichert und auch einen subsidiären Haftpflichtversicherungsschutz genießen.

 

Allgemeine Informationen zum Versicherungsschutz im Ehrenamt

HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Ein bestehender privater oder institutioneller Haftpflichtversicherungsschutz ist im Schadensfall vorrangig.

 

1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger, die in wirtschaftlichen/kulturellen/sozialen Bereichen in Vereinigungen aller Art z.B.
  • in der Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit;
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz);
  • im Bereich der Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.

 

unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung in Niedersachsen ehrenamtlich tätig sind oder deren bürgerschaftliche Tätigkeit von Niedersachsen ausgeht (z.B. Aktionen im Ausland, Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten) und aus dieser Tätigkeit auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen auf Schadensersatz wegen Personen- oder Sachschäden in Anspruch genommen werden, und für die kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht.

 

2. WER IST NICHT VERSICHERT?

  • Ehrenamtlich Tätige, für die bereits Haftpflichtversicherungsschutz besteht, nämlich Inhaber
  •  Von öffentlichen Ehrenämtern (z.B. Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer);
  • von wirtschaftlichen/sozialen Ehrenämtern, die gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden (z.B. Betriebs- und Personalräte, Selbstverwaltungsorgane);
  • von sonstigen Ehrenämtern in sportlichen/kirchlichen/wirtschaftlichen/kulturellen und sozialen Bereichen, die über den Träger bereits abgesichert sind.



3. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT – IST EINE SELBSTBETEILIGUNG VEREINBART?

  • Im Falle des Personen- und/oder Sachschadens bis zu 5 Mio. Euro, 250.000 Euro für Vermögensschäden.
  • Selbstbeteiligung der/des Versicherten je Schadensfall 150 Euro.

 

4. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Der Organisator weist einzelnen Teilgruppen zu säubernde Gebiete zu. Bei der Säuberung wird eine gerade angelegte Fichtenneupflanzung zerstört. Das Forstamt erhebt Schadensersatzansprüche gegen den Organisator.
  • Die Bürgerinitiative "Spielplatz" betreibt einen Spielplatz für Kinder. Ein Kind stürzt von einer Rutsche, erleidet schwere körperliche Schäden und nimmt die Verantwortlichen der Initiative wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in Anspruch.
  • Ein Mitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag und legt irrtümlich eine Wanderroute fest, die durch unwegsames und gefährliches Gelände führt. Ein Wanderer stürzt und verletzt sich erheblich. Er verklagt das Mitglied auf Schadensersatz.


WICHTIGE HINWEISE

  • Die nichtverantwortliche ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinigungen aller Art ist über die Privathaftpflichtversicherung versichert. Das Bestehen einer solchen Versicherung bei jeder/jedem ehrenamtlich Tätigen wird vorausgesetzt.
  • Die Absicherung der Haftpflichtrisiken muss vorrangig über den Träger (z.B. eine Vereinshaftpflichtversicherung) erfolgen. Die Haftpflicht des Trägers ist über den Rahmenvertrag des Landes nicht mitgedeckt!

 

UNFALLVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Soweit für einen ehrenamtlich Tätigen anderweitig Unfallversicherungsschutz besteht, geht dieser dem hier bestehenden Versicherungsschutz vor.


1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Niedersachsen oder deren bürgerschaftliche Tätigkeiten von Niedersachsen ausgehnen (z.B. Aktionen im Ausland, die Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten), die nicht gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden, z.B.
  • in Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz),
  • sonstige freiwillig Tätige (Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.) in Vereinigungen aller Art, soweit die Tätigkeit unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung erfolgt.


2. WER IST NICHT VERSICHERT?

Personen, die gesetzlich über den jeweiligen Träger oder privat bereits unfallversichert sind. Zu dem Personenkreis zählen u.a. Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer, Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen (§ 40 SGB iV) Versichertenälteste.

 

3. WAS IST VERSICHERT
Ein Unfall bei den unter 1. beschriebenen Tätigkeiten und der direkte Weg von und zu dieser Tätigkeit.

 

 


4. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT?

  • Bei dauernden Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung bis zu 175.000 Euro;
  • im Todesfall 10.000 Euro;
  • bei Bergungskosten bis zu 5.000 Euro;
  • für Rehabilitationsbeihilfe bis zu 1.500 Euro.

 

5. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN:

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Ein Helfer entfernt Unrat vom Hochsitz, der wegen Baufälligkeit umfällt. Der Helfer erleidet schwere Verletzungen.
  • Die Bürgerinitiative "Unser Dorf soll schöner werden" trifft sich zu einer Ortsbesichtigung. Ein Mitglied der Initiative erleidet auf dem direkten Weg dorthin einen tödlichen Unfall.
  • Ein Vorstandsmitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag. Als Führer der Wanderung stürzt er im unwegsamen Gelände rücklings mit dem Kopf auf einen scharfen Felsstein und erleidet Verletzungen. Er muss per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus transportiert werden.

 

WICHTIGER HINWEIS:

Diese Auffanglösung trifft nicht ein, wenn eine private, gesetzliche oder vom Träger abgeschlossene Unfallversicherung besteht!


INFORMATIONEN ÜBER DEN ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGSSCHUTZ ERTEILEN DIE

 

VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 / 362 25 66.


Über den Versicherungsschutz informiert der Flyer

Versicherungsschutz im Ehrenamt - Mehr Sicherheit für freiwillig Engagierte

der als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit liegt:
Versicherungsschutz im Ehrenamt
(PDF, 185 KB)


VERBESSERTER UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ AUF BUNDESEBENE

Zu diesem Thema informiert die Infobroschüre
Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversichert im freiwilligen Engagement

(PDF, 703 KB)

 

INFOBROSCHÜREN ZUM THEMA UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Zum Unfallversicherungsschutz informiert die Broschüre
Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement

des Bundesarbeitsministeriums, die auf dem Freiwilligenserver zum runterladen angeboten wird.

 

 

Sicherheit im Ehrenamt

UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR BÜRGERSCHAFTLICH ENGAGIERTE

  • Die VBG weist darauf hin, dass alle abgeschlossenen Verträge zur freiwilligen Versicherung im Ehrenamt, die mit Vereinen zugunsten der ehrenamtlich Tätigen abgeschlossen wurden, Bestand haben. Die Nichtanerkennung der Verträge würde den Vereinen die Möglichkeit nehmen, für ihre Ehrenamtsträger eine Versicherung abzuschließen und würde damit das zum 1.1.2005 verabschiedete Gesetz zum Schutz der ehrenamtlich Tätigen faktisch aushebeln.
  • Das Bundesministerum für Arbeit und Soziales weist in der Broschüre Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement darauf hin, dass der einzelne Sportverein selbst einen Antrag bei der VBG stellen [kann]. Dabei ist die Anzahl der gewählten oder beauftragten Ehrenamtsträger, die von der Versicherungsmöglichkeit Gebrauch machen wollen, zu melden sowie die Funktionen (Ämter), die diese Personen innehaben. Eine namentliche Nennung der Personen ist auch hier nicht erforderlich.
  • Die VBG wird die geschlossenen Verträge auch weiterhin zu Gunsten der Versicherten anwenden und den Versicherungsschutz gewähren.
  • Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
  • Für viele ehrenamtlich Tätige besteht bereits gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Unfälle im Rahmen ihres Engagements. Für einen anderen Teil der ehrenamtlich Tätigen bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Für ehrenamtlich Tätige,
  • deren gemeinnützige Organisation,
  • deren Arbeitgeberorganisation/Gewerkschaft oder
  • deren Partei im Sinne des Parteiengesetzes
  • in unseren Zuständigkeitsbereich fällt, bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Sind die ehrenamtlich Tätigen in verschiedenen Organisationen tätig, so ist für jede Tätigkeit eine gesonderte Beitrittserklärung (mit jeweiliger Beitragsverpflichtung) erforderlich.

 

ONLINEANMELDUNG FÜR GRUPPEN- UND EINZELANTRÄGE

  • Nutzen Sie den Online-Service: Melden Sie ehrenamtlich Tätigen an. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den einzelnen ehrenamtlich Tätigen.


FREIWILLIGE VERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICH TÄTIGE

Rahmenverträge mit Verbänden

Um den einzelnen ehrenamtlich Tätigen und Vereinen die Anmeldung zu vereinfachen, biete die VBG Verbänden an, Rahmenverträge mit abzuschließen.

Haben Sie Fragen? Treten Sie direkt mit der VBG in KONTAKT.

vbg.de

 

INFORMATIONEN

 • Übersicht über den Versicherungsschutz im Ehrenamt

 • Infoflyer Ehrenamt - gemeinnützige Organisationen

 • Infoflyer Ehrenamt - Sportvereine

 • Infoflyer Ehrenamt - Religionsgemeinschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Arbeitgebervereinigungen

 • Infoflyer Ehrenamt - Gewerkschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Parteien

 • Broschüre "Informationen für Sportvereine"

 

AUSZUG AUS DEM FLYER ZUM THEMA VERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Die maximalen Leistungen wurden von 2 auf 5 Millionen Euro im Haftpflichtschutz für Ehrenamtliche und auf 250.000 Euro bei Vermögensschäden verbessert.


Gleichgeblieben sind die Leistungen bei dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung, welche bei 175.000 Euro liegen. Die Leistungen im Todesfall liegen bei 10.000 Euro. Die Bergungsleistungen blieben unverändert bei bis zu 5.000 Euro. Außerdem können bis zu 1.500 Euro als Rehabilitationsbeihilfen gewährt werden.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.

 

Informationen über den zusätzlichen Versicherungsschutz erteilen die
VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer (0511) 36225-66.

 

VERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR EHRENAMTLICHE IN DER FLÜCHTLINGSBETREUUNG

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Abgeordneten-Anfrage nach Versicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung schriftlich beantwortet.

Hier finden Sie die schriftliche Beantwortung zum Download (PDF, 1,6 MB)

Ehrenamt

Versichert im Ehrenamt

Manche unter den etwa 2,8 Millionen ehrenamtlich/freiwillig aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen werden sich bestimmt schon einmal besorgt gefragt haben, was ist eigentlich wenn »Wenn ich zum Beispiel beim freiwilligen Einsatz im Naturschutz verunglücke? Oder was droht mir als ehrenamtlichem Leiter einer Jugendgruppe, wenn ein Kind verunglückt und ich dafür verantwortlich gemacht werde?

Solche Fragen können im Alltag der Freiwilligenarbeit schlagartig zum Problem werden. Nämlich immer dann, wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Und zwar Schutz vor Unfällen, die den Aktiven in den Tausenden von Vereinen, Einrichtungen und Organisationen unseres Landes selbst zustoßen können. Aber auch der Haftungsschutz falls die freiwillige Arbeit dazu führt, dass Dritte in ihrer Gesundheit oder ihren Rechten verletzt werden.

Wenn sich die ehrenamtlich Tätigen privat selbst gegen Unfälle und Haftpflichtverletzungen versichern, besteht meist kein Grund zur Sorge. Auch bei allen Aktiven, die auf Grund von öffentlichen Aufgaben ehrenamtlich arbeiten, besteht ausreichender Versicherungsschutz. Schwieriger liegt der Fall aber immer dann, wenn privater oder öffentlicher Versicherungsschutz nicht greift. Deshalb hat die Landesregierung mit den VGH Versicherungen Rahmenverträge abgeschlossen, durch die die Niedersachsen in der Freizeit bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement gegen Unfälle versichert und auch einen subsidiären Haftpflichtversicherungsschutz genießen.

 

Allgemeine Informationen zum Versicherungsschutz im Ehrenamt

HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Ein bestehender privater oder institutioneller Haftpflichtversicherungsschutz ist im Schadensfall vorrangig.

 

1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger, die in wirtschaftlichen/kulturellen/sozialen Bereichen in Vereinigungen aller Art z.B.
  • in der Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit;
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz);
  • im Bereich der Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.

 

unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung in Niedersachsen ehrenamtlich tätig sind oder deren bürgerschaftliche Tätigkeit von Niedersachsen ausgeht (z.B. Aktionen im Ausland, Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten) und aus dieser Tätigkeit auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen auf Schadensersatz wegen Personen- oder Sachschäden in Anspruch genommen werden, und für die kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht.

 

2. WER IST NICHT VERSICHERT?

  • Ehrenamtlich Tätige, für die bereits Haftpflichtversicherungsschutz besteht, nämlich Inhaber
  •  Von öffentlichen Ehrenämtern (z.B. Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer);
  • von wirtschaftlichen/sozialen Ehrenämtern, die gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden (z.B. Betriebs- und Personalräte, Selbstverwaltungsorgane);
  • von sonstigen Ehrenämtern in sportlichen/kirchlichen/wirtschaftlichen/kulturellen und sozialen Bereichen, die über den Träger bereits abgesichert sind.



3. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT – IST EINE SELBSTBETEILIGUNG VEREINBART?

  • Im Falle des Personen- und/oder Sachschadens bis zu 5 Mio. Euro, 250.000 Euro für Vermögensschäden.
  • Selbstbeteiligung der/des Versicherten je Schadensfall 150 Euro.

 

4. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Der Organisator weist einzelnen Teilgruppen zu säubernde Gebiete zu. Bei der Säuberung wird eine gerade angelegte Fichtenneupflanzung zerstört. Das Forstamt erhebt Schadensersatzansprüche gegen den Organisator.
  • Die Bürgerinitiative "Spielplatz" betreibt einen Spielplatz für Kinder. Ein Kind stürzt von einer Rutsche, erleidet schwere körperliche Schäden und nimmt die Verantwortlichen der Initiative wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in Anspruch.
  • Ein Mitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag und legt irrtümlich eine Wanderroute fest, die durch unwegsames und gefährliches Gelände führt. Ein Wanderer stürzt und verletzt sich erheblich. Er verklagt das Mitglied auf Schadensersatz.


WICHTIGE HINWEISE

  • Die nichtverantwortliche ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinigungen aller Art ist über die Privathaftpflichtversicherung versichert. Das Bestehen einer solchen Versicherung bei jeder/jedem ehrenamtlich Tätigen wird vorausgesetzt.
  • Die Absicherung der Haftpflichtrisiken muss vorrangig über den Träger (z.B. eine Vereinshaftpflichtversicherung) erfolgen. Die Haftpflicht des Trägers ist über den Rahmenvertrag des Landes nicht mitgedeckt!

 

UNFALLVERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Grundsätzlich gilt ein subsidiärer Versicherungsschutz: Soweit für einen ehrenamtlich Tätigen anderweitig Unfallversicherungsschutz besteht, geht dieser dem hier bestehenden Versicherungsschutz vor.


1. WER IST VERSICHERT?

  • Bürgerinnen und Bürger bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Niedersachsen oder deren bürgerschaftliche Tätigkeiten von Niedersachsen ausgehnen (z.B. Aktionen im Ausland, die Landesgrenzen überschreitende Tätigkeiten), die nicht gesetzlich als Ehrenamt bezeichnet werden, z.B.
  • in Kranken-, Altenpflege, Behindertenarbeit, Jugendarbeit
  • im Verein, in Bürgerinitiativen, Parteien und Interessenverbänden (z.B. Naturschutz, Umweltschutz),
  • sonstige freiwillig Tätige (Freizeitgestaltung in Sportvereinen, Musikgruppen etc.) in Vereinigungen aller Art, soweit die Tätigkeit unentgeltlich oder nur gegen Aufwandsentschädigung erfolgt.


2. WER IST NICHT VERSICHERT?

Personen, die gesetzlich über den jeweiligen Träger oder privat bereits unfallversichert sind. Zu dem Personenkreis zählen u.a. Gemeinderatsmitglieder, Schöffen, Laienrichter, IHK-Prüfer, Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen (§ 40 SGB iV) Versichertenälteste.

 

3. WAS IST VERSICHERT
Ein Unfall bei den unter 1. beschriebenen Tätigkeiten und der direkte Weg von und zu dieser Tätigkeit.

 

 


4. WELCHE LEISTUNGEN WERDEN ERBRACHT?

  • Bei dauernden Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung bis zu 175.000 Euro;
  • im Todesfall 10.000 Euro;
  • bei Bergungskosten bis zu 5.000 Euro;
  • für Rehabilitationsbeihilfe bis zu 1.500 Euro.

 

5. BEISPIELHAFTE FALLKONSTELLATIONEN:

  • Die Bürgerinitiative "Sauberer Wald" will an einem Wochenende ein Waldgrundstück von Unrat säubern. Ein Helfer entfernt Unrat vom Hochsitz, der wegen Baufälligkeit umfällt. Der Helfer erleidet schwere Verletzungen.
  • Die Bürgerinitiative "Unser Dorf soll schöner werden" trifft sich zu einer Ortsbesichtigung. Ein Mitglied der Initiative erleidet auf dem direkten Weg dorthin einen tödlichen Unfall.
  • Ein Vorstandsmitglied eines Wandervereins organisiert einen Wandertag. Als Führer der Wanderung stürzt er im unwegsamen Gelände rücklings mit dem Kopf auf einen scharfen Felsstein und erleidet Verletzungen. Er muss per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus transportiert werden.

 

WICHTIGER HINWEIS:

Diese Auffanglösung trifft nicht ein, wenn eine private, gesetzliche oder vom Träger abgeschlossene Unfallversicherung besteht!


INFORMATIONEN ÜBER DEN ZUSÄTZLICHEN VERSICHERUNGSSCHUTZ ERTEILEN DIE

 

VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 / 362 25 66.


Über den Versicherungsschutz informiert der Flyer

Versicherungsschutz im Ehrenamt - Mehr Sicherheit für freiwillig Engagierte

der als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit liegt:
Versicherungsschutz im Ehrenamt
(PDF, 185 KB)


VERBESSERTER UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ AUF BUNDESEBENE

Zu diesem Thema informiert die Infobroschüre
Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversichert im freiwilligen Engagement

(PDF, 703 KB)

 

INFOBROSCHÜREN ZUM THEMA UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Zum Unfallversicherungsschutz informiert die Broschüre
Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement

des Bundesarbeitsministeriums, die auf dem Freiwilligenserver zum runterladen angeboten wird.

 

 

Sicherheit im Ehrenamt

UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR BÜRGERSCHAFTLICH ENGAGIERTE

  • Die VBG weist darauf hin, dass alle abgeschlossenen Verträge zur freiwilligen Versicherung im Ehrenamt, die mit Vereinen zugunsten der ehrenamtlich Tätigen abgeschlossen wurden, Bestand haben. Die Nichtanerkennung der Verträge würde den Vereinen die Möglichkeit nehmen, für ihre Ehrenamtsträger eine Versicherung abzuschließen und würde damit das zum 1.1.2005 verabschiedete Gesetz zum Schutz der ehrenamtlich Tätigen faktisch aushebeln.
  • Das Bundesministerum für Arbeit und Soziales weist in der Broschüre Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im freiwilligen Engagement darauf hin, dass der einzelne Sportverein selbst einen Antrag bei der VBG stellen [kann]. Dabei ist die Anzahl der gewählten oder beauftragten Ehrenamtsträger, die von der Versicherungsmöglichkeit Gebrauch machen wollen, zu melden sowie die Funktionen (Ämter), die diese Personen innehaben. Eine namentliche Nennung der Personen ist auch hier nicht erforderlich.
  • Die VBG wird die geschlossenen Verträge auch weiterhin zu Gunsten der Versicherten anwenden und den Versicherungsschutz gewähren.
  • Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
  • Für viele ehrenamtlich Tätige besteht bereits gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Unfälle im Rahmen ihres Engagements. Für einen anderen Teil der ehrenamtlich Tätigen bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Für ehrenamtlich Tätige,
  • deren gemeinnützige Organisation,
  • deren Arbeitgeberorganisation/Gewerkschaft oder
  • deren Partei im Sinne des Parteiengesetzes
  • in unseren Zuständigkeitsbereich fällt, bietet die VBG eine freiwillige Versicherung an.
  • Sind die ehrenamtlich Tätigen in verschiedenen Organisationen tätig, so ist für jede Tätigkeit eine gesonderte Beitrittserklärung (mit jeweiliger Beitragsverpflichtung) erforderlich.

 

ONLINEANMELDUNG FÜR GRUPPEN- UND EINZELANTRÄGE

  • Nutzen Sie den Online-Service: Melden Sie ehrenamtlich Tätigen an. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den einzelnen ehrenamtlich Tätigen.


FREIWILLIGE VERSICHERUNG FÜR EHRENAMTLICH TÄTIGE

Rahmenverträge mit Verbänden

Um den einzelnen ehrenamtlich Tätigen und Vereinen die Anmeldung zu vereinfachen, biete die VBG Verbänden an, Rahmenverträge mit abzuschließen.

Haben Sie Fragen? Treten Sie direkt mit der VBG in KONTAKT.

vbg.de

 

INFORMATIONEN

 • Übersicht über den Versicherungsschutz im Ehrenamt

 • Infoflyer Ehrenamt - gemeinnützige Organisationen

 • Infoflyer Ehrenamt - Sportvereine

 • Infoflyer Ehrenamt - Religionsgemeinschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Arbeitgebervereinigungen

 • Infoflyer Ehrenamt - Gewerkschaften

 • Infoflyer Ehrenamt - Parteien

 • Broschüre "Informationen für Sportvereine"

 

AUSZUG AUS DEM FLYER ZUM THEMA VERSICHERUNGSSCHUTZ IM EHRENAMT

Die maximalen Leistungen wurden von 2 auf 5 Millionen Euro im Haftpflichtschutz für Ehrenamtliche und auf 250.000 Euro bei Vermögensschäden verbessert.


Gleichgeblieben sind die Leistungen bei dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) je nach Grad der Beeinträchtigung, welche bei 175.000 Euro liegen. Die Leistungen im Todesfall liegen bei 10.000 Euro. Die Bergungsleistungen blieben unverändert bei bis zu 5.000 Euro. Außerdem können bis zu 1.500 Euro als Rehabilitationsbeihilfen gewährt werden.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.

 

Informationen über den zusätzlichen Versicherungsschutz erteilen die
VGH Versicherungen

Schiffgraben 4

30159 Hannover

 

Die telefonische Hotline zum Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte erreichen Sie unter der Telefonnummer (0511) 36225-66.

 

VERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR EHRENAMTLICHE IN DER FLÜCHTLINGSBETREUUNG

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Abgeordneten-Anfrage nach Versicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung schriftlich beantwortet.

Hier finden Sie die schriftliche Beantwortung zum Download (PDF, 1,6 MB)